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Inside Brains


Dec 20, 2018

Dr. Michael Hengartner lebt und arbeitet in Zürich.

Seit Jahren forscht und publiziert er zum Thema Psychiatrische Epidemiologie an der ZHAW Angewandte Psychologie (Fachgruppe Klinische Psychologie und Gesundheitspsychologie).

Wir sprechen über eines der großen und bedeutsamen Themen unserer Zeit - Depression.

Und wenn es einen Aspekt gibt, zu dem Michael etwas sagen kann, dann ist es der Aspekt, ob und wie Antidepressiva wirken.

Eine große Studie ist in diesem Jahr im renommierten Fachjournal The Lancet erschienen, die eindeutig zu belegen scheint, dass Antidepressiva eben doch wirken. 

Die Süddeutsche Zeitung schrieb dazu: "Ja, Antidepressiva wirken; nicht wahnsinnig gut, aber sie wirken, besser als Placebo und insbesondere bei schwereren Depressionen. Und sie sind einigermaßen verträglich."

Schon einleitend schrieb die Zeitung: "All das Unken der Pseudoaufklärer muss aufhören: Medikamente gegen die Depression sind keine Wunderpillen, aber sie helfen vielen Betroffenen zumindest etwas."

Ist damit die Diskussion über diese Wirkstoffe endgültig beendet?

Keineswegs.

Diese Interview führt die Debatte weiter, wo andere diese lieber nicht mehr führen wollen.